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SUMMARY:un•er•hört Sonderkonzert: Lebenslinien
DESCRIPTION:Wie hätte sich die europäische Musik ohne die „Kulturpolitik“ des Dritten Reichs entwickelt? Mit Hans Gál und Mieczysław Weinberg wollen wir uns näher mit zwei Komponisten beschäftigen\, deren Fluchtgeschichte ihr Leben und künstlerisches Schaffen grundlegend geprägt hat. So floh der Österreicher Gál von Deutschland über Österreich nach England\, wo er ironischerweise vorübergehend als „Enemy Alien“ auf der Isle of Man interniert war. Weinberg floh nach Osten über Minsk und Taschkent nach Moskau. Dort wurde er 1952 unter falschen Anschuldigungen auf Stalins Anweisung hin inhaftiert und verdankt seine Freilassung vor allem Stalins plötzlichem Ableben. Beide Komponisten haben ausdrucksstarke und faszinierende Musik geschrieben\, die wir gerne hierzulande in den Konzertkanon wieder einführen wollen – sie hat es verdient! \nMieczysław Weinberg\nAria für Streichorchester op. 9\nKonzert Nr. 2 für Flöte und\nStreichorchester G-Dur op. 148 \nHans Gál\nSerenade für Streichorchester op. 46\nConcertino für Solovioline und\nStreichorchester op. 52 \nAndrás Adorján\nFlöte \nGabriel Adorján\nSolovioline und Leitung \nFoto: Adobe Stock\, jontcphoto
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SUMMARY:Vortrag: Ambivalenzen deutscher Erinnerungskultur
DESCRIPTION:Vortrag von PD Dr. Hans-Joachim Hahn\, Gastprofessor für Jüdische Kulturgeschichte an der Universität Augsburg im Sommersemester 2024 \nNach dem Massaker der Hamas am 7. Oktober 2023 lautete der Titel einer ZDF-Sendung zum Holocaust-Gedenktags am 27. Januar 2024 »Ist unsere Erinnerungskultur gescheitert?« Der Historiker Norbert Frei sieht die deutsche Erinnerungskultur einem »Zangengriff von rechts und links« ausgesetzt. Kein Wunder\, dass die Erforschung des kulturellen Gedächtnisses ein dynamisches Feld ist\, das in der Öffentlichkeit auf großes Interesse stößt. In Gedenkreden\, Filmen\, Bildern\, Mahnmalen im öffentlichen Raum und anderen Medien erscheint der Holocaust vielfach präsent\, doch wie wirksam ist diese Erinnerungskultur eigentlich im Hinblick auf aktuellen Antisemitismus und Rassismus? \nPD Dr. Hans-Joachim Hahn ist Research Fellow am Zentrum für Jüdische Studien der Universität Basel und Privatdozent für Neuere deutsche Literaturwissenschaft am Institut für Germanistische und Allgemeine Literaturwissenschaft der RWTH Aachen. Seine Forschungsschwerpunkte sind u.a. die deutschsprachig-jüdische Literatur seit der Aufklärung\, historische Antisemitismusforschung und gegenwärtige Erinnerungskultur. \nOrt: Festsaal der Synagoge\, Halderstraße 6-8\, 86150 Augsburg \nEintritt: 5\,00 € | 3\,00 € ermäßigt \nAnmeldung: Anmeldung erwünscht unter empfang@jmaugsburg.de oder 0821-513611. \nIN KOOPERATION MIT PROF. DR. BETTINA BANNASCH\, PROFESSUR FÜR NEUERE DEUTSCHE LITERATURWISSENSCHAFT\, UNIVERSITÄT AUGSBURG UND DEM LEHRSTUHL FÜR EUROPÄISCHE ETHNOLOGIE /VOLKSKUNDE DER UNIVERSITÄT AUGSBURG \n  \nFoto: © Frank Vincentz\, CC BY SA 3.0
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